Sonntag, 21. Mai 2017

{meinewoche} Ausgabe 3: KW 20, 14.05. - 20.05.2017

Diese Woche war geprägt vom Nichtstun, denn ich war so richtig krank. Es ging gar nichts mehr. Nase zu, Ohren zu, Halsschmerzen und Husten...und dank der verstopften Ohren extreme Probleme mit Schwindel. Bin ich aufgestanden, konnte ich mich schon wieder hinsetzen, weil sich alles gedreht hat. 10 Meter laufen hieß dann erst ml 15 Minuten ausruhen und zu Atem kommen. Kurz gesagt, ich lebte zwischen Bett Bad und Sofa und war demzufolge krank geschrieben. 
Zeitweise war nicht viel mit Konzentration, also habe ich diverse Streamingdienste konsultiert zwecks Ablenkung und bin dann letztendlich bei Downtown Abbey hängen geblieben. Die Serie hatte ich vor längerer Zeit schon mal angetestet, bin aber schon nach der ersten Folge irgendwie hängen geblieben, weil das eine Serie ist, die ich alleine schauen darf, weil historisch so absolut nix für mein Mann ist. Also habe ich diese Woche genutzt um in meinen Wachphasen ohne große Konzentrationsspanne wieder von vorne zu starten. Ich habe es bis relativ zum Ende der zweiten Staffel geschafft und ich finde Downtown Abbey einfach klasse. Ich verstehe absolut, warum diese Serie so begeistert und beliebt ist. Ich kann mich in die große Gemeinde der Fans nur einreihen. 

Aber es wurde auch fleißig gelesen...



So konnte ich am Montag nach den letzten 71 Seiten Die Fremde Königin beenden, die Rezi dazu habt ihr ja schon bekommen, sodass ich hier und jetzt wohl nicht mehr drüber sagen muss. Ich bin begeistert wie so ziemlich immer bei Rebecca Gable und das Buch wird definitiv eins meiner Jahreshighlights werden.




Dann konnte ich noch nach den letzten 237 Seiten am Dienstag Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann beenden. Dieses Buch hat mich mit seiner geheimnisvollen und besonderen Atmosphäre in seinen Bann gezogen und ließ die Seiten auf der Suche nach dem Familiengeheimnis der Tremaynes nur so dahinfliegen. Ich fand das Buch toll, es hat mich gut unterhalten und hat sich die vier Herzchen von mir verdient. Rezi folgt.




 Ein weiteres Buch wurde diese Woche von mir begonnen und direkt am nächsten Tag auch schon beendet. Denn Secret Sins hat mich so begeistert, dass ich es einfach nicht beiseite legen konnte. Die schonungslose Darstellung, was eine Abhängigkeit - wie auch immer geartet - mit einem Menschen anstellen kann und zu welchen Handlungen man sich dadurch getrieben fühlt hat mich tief beeindruckt. Auch hier wird die Rezi demnächst folgen.




Das letzte Buch für diese Woche ist Das Haus in der Nebelgasse von Susanne Goga. Hier habe ich am Freitag begonnen und bin aktuell bis Seite 125 gekommen und bisher gefällt mir die Story sehr gut. Man hat so eine gewisse Ahnung, wohin das alles führen soll und doch will ich genauso schnell wie Matilda erfahren, warum ausgerechnet sie die Postkarte von Laura erhalten hat.

Da ich mittlerweile auch wieder einigermaßen gesund bin, werte ch diese Woche als eine erfolgreiche Woche. Ich konnte in vier tolle Geschichten eintauchen und dogar drei davon beenden. Somit habe ich in dieser Woche 904 Seiten lesen,  also im Schnitt 129 Seiten pro Tag. Damit kann ich mehr als zufrieden sein.

Wie war eure Woche so? Habt ihr auch so tolle Geschichten gelesen wie ich? Wenn ihr eins der Bücher schon gelesen habt, dann würde mich eire Meinung sehr interessieren.

Liebste Grüße, Wolfhound

Freitag, 19. Mai 2017

{fazit} Die fremde Königin von Rebecca Gablé

Titel: Die fremde Königin
Autor: Rebecca Gablé
Verlag: Bastei  Lübbe
Erscheinungsdatum: 27. April 2017
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3431039771
Preis: Hardcover 26,00€, E-Book 19,99€, Hörbuch 9,95€









Klappentext:

"Könige sind wie Gaukler. Sie blenden die Untertanen mit ihrem Mummenschanz, damit die nicht merken, dass das Reich auseinanderfällt"

Anno Domini 951: Der junge Gaidemar, ein Bastard vornehmer, aber unbekannter Herkunft und Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält einen gefährlichen Auftrag: Er soll die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda befreien. Auf ihrer Flucht verliebt er sich in Adelheid, aber sie heiratet König Otto.

Dennoch steigt Gaidemar zum Vertrauten der Königin auf und erringt mit Otto auf dem Lechfeld den Sieg über die Ungarn. Schließlich verlobt er sich mit der Tochter eines mächtigen Slawenfürsten, und der Makel seiner Geburt scheint endgültig getilgt. Doch Adelheid und Gaidemar ahnen nicht, dass ihr gefährlichster Feind noch lange nicht besiegt ist, und als sie mit Otto zur Kaiserkrönung nach Rom aufbrechen, droht ihnen dies zum Verhängnis zu werden ...

Rebecca Gablé, Bestsellerautorin und Schöpferin der populären Waringham-Saga, hat nun mit ihrem Historienepos "Otto der Große" ein weiteres Meisterwerk geschaffen. Nach "Das Haupt der Welt" ist "Die fremde Königin" der zweite Band der mittelalterlichen Romanreihe.

Inhalt:

Der junge Bastard Gaidemar versucht seinen Platz in der 
Welt zu finden und dabei auch nocht etwas über seine Herkunft heraus zu finden. 
Dass ihn dabei die Königsfamilie immer wieder in ihre Belange und Angelegenheiten mit hineinzieht macht ihm die Suche nach sich selbst nicht unbedingt einfacher.

Meinung:

Für mich waren schon die ersten Seiten wie Nach Hause kommen. Es hat nicht lange gedauert und ich war schon wieder im richtigen Rebecca Gablé Lesefieber. Ihr Schreibstil macht es einem einfach ein so dickes Buch nicht mehr als dick zu bezeichnen, ganz im Gegenteil, am Ende ist man ganz traurig, dass es schon wieder vorbei ist. 
Auf besondere Art und Weite werden hier Wahrheit und Fiktion miteinander verwoben, sodass man gar nicht mehr merkt, was denn erdacht ist und was real geschehen ist. Auch die Schilderungen der damaligen Zeit sind sehr gelungen. Man kann sich gut in diese vergangene Zeit einfühlen, auch wenn ich im Vergleich zu Heute damals nicht unbedingt leben wollen würde.
Die Schilderungen der Schlachten sind wie immer sehr detailiert und dabei so passend, dass man nicht vor Ekel oder Grauen das Buch entsetzt zuschlägt. Wirklich sehr gelungen.

Die Charaktere haben mir wieder außerordentlich gut gefallen. Unser Protagonist Gaidemar wächst während des Buches immer weiter und auch wenn die ein oder andere Reaktion seinerseits etwas fragwürdig ist, so ist er dennoch sehr liebenswert. 
Auch Adelheid ist eine fantastische Person.Sie versucht zwar mit allen Mitteln, ihr Familie und vor allem ihre kinder zu schützen, aber hey, wir würden ja wohl alle unsere Familien wie Löwinnen verteidigen und beschützen.
Wilhelm ist für mich ein besonderer Geistllicher. Nicht nur mit seiner Einstellung zur Keuschheit. Bei ihm habe ich immer wieder das Gefhl, dass ihm der Schalk im Nacken sitzt und wenn man ihn nur lassen würde, dann würde er jedem zu jeder Gelegenheit einen Streich spielen.

Unheimlich gut hat mir Miro gefallen. Von dieser Figur hätte ich gerne noch mehr erfahren, ihr noch mehr Raum gegönnt.

Die Einbindung von Tugomir, dem Protagonisten aus dem ersten Teil, fand ich absolut gelungen und ich hätte es der Autorin auch echt übell genommen, wenn Tugomir nicht aufgetaucht wäre.

Ich möchte auch noch erwähnen, dass ich die Aufmachung des Romans mit Karte, Dramatis Personnae und Stammbaum wieder einmal fantastisch finde. Dies sind immer wieder kleine Hilfen, sich zu Beginn des Buches mit der doch nicht kleinen Anzahl an Charakteren zurecht zu finden.

Besonderes Augenmerk gilt, wie ich finde, bei Rebecca Gablé auch immer dem Nachwort der Autorin, die hier auf bestimmte Gegebenheiten und Sachzwänge nochmal hinweist und auch meist einen kleinen Einblick in ihre Recherchearbeit gibt.

Fazit:

Für mich wieder einmal ein Highlight von Rebecca Gablé. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und wurde absolut nicht enttäuscht.

❤❤❤❤❤ von mir!

Vielen Dank an Lovelybooks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Liebste Grüße, Wolfhound

Mittwoch, 17. Mai 2017

{halftime} Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann


Die Treppe auf dem Cover passt irgendwie perfekt zu der Stimmung in dem Buch. Ein wenig verwunschen, die Zukunft oder auch die Vergangenheit in Nebelschwaden verhangen, darauf wartend, dass man in sie eintaucht und sie erforscht.

Bisher hat Corina Bomann mit Die Schmetterlingsinsel für mich eine wunderschöne Familiengeschichte geschaffen, die in der zweiten Hälfte des Buches noch viele Enthüllungen und dramatische Ereignisse verspricht. Mir gefällt unsere Protagonistin des Erzählstranges aus 2008 sehr gut. Sie ist in ihrem Leben gerade an einem Punkt des großen Umbruchs angekommen und nutzt die Gelegenheit, um ihre Familiengeschicht zu erforschen und sich somit auch ein Stück weit selbst zu finden. Jonathan ist dahingehend der perfekte Begleiter für sie und ich hoffe es entwickelt sich zwischen den beiden auch in die Richtung, die ich mit erhoffe.

Auch der zweite Erzählstrang um Grace aus 1887 finde ich sehr gelungen. Grace, die zu Beginn ihr ganzes Leben in Trümmern sieht, weil sie in London nicht zum Debütantinnenball gehen konnte und stattdessen ins weit entfernte Vannattuppucci ziehen musste, lernt ihre neue Heimat immer mehr kennen und wertschätzen. Und auch der einheimische Vorarbeiter Mr Vikrama ist in ihren Augen nicht zu verachten, auch wenn sie ihre Gefühle noch nicht so richtig zuordnen kann.

Doch so langsam scheint sich das Schicksal seinen Weg zu suchen und macht mich sehr neugierig, wie die Story sich weiter entwickelt.

Habt Ihr die Schmetterlingsinsel schon gelesen? Wie hat sie euch gefallen?

Liebste Grüße, Wolfhound

Dienstag, 16. Mai 2017

{meinewoche} Ausgabe 2: KW 19 07.05. - 13.05.2017

In dieser Woche war wieder so einiges los, weshalb sich das Lesen wie so häufig fast ausschließlich auf das Wochenende beschränkt hat.

Sonntag hab ich noch ordentlich Lesezeit gehabt und habe 122 Seiten in die fremde Königin gelesen.

 

Ich hatte Montag Training, meine Tochter hatte Mittwoch Training, der Einkauf musste gemacht werden.
Dann hatte der Sohn von unseren Nachbarn am Mittwoch Geburtstag, was man ja auch ein wenig mit feiern mchte, vor allem, wenn die Kids sich gut verstehen. 
Am Donnerstag habe ich dann noch Kuchen gebacken für das Familienfest in der KiTa-Gruppe meiner Kleinen am Freitag.
Und ich habe schon angefangen zu kränkeln.

also habe ich in diesen vier Tagen zusammen gerade mal 164 Seiten gelesen. Aber das Leben muss ja auch funktionieren 😉😂
 
Freitag wurde es dann immer schlimmer mit meiner Erkältung, aber man will sein Kind ja nicht enttäuschen, also habe ich den Tag voll durchgezogen. Abends wurde ich dann mit Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann, Let´s Dance und ganz viel Tee belohnt.


Und ich habe die Zeit des Fernsehguckens genutzt und mir wieder mal meine Nägelchen gemacht.






Am Samstag hab ich dann die Quittung dafür bekommen und hab so richtig gelegen und mich hauptsächlich von Medikamenten ernährt.




Aber ich habe trotzdem auch einiges gelesen. Weil nur schlafen und TV gucken ist dann ja so gar nicht meins.
So konnte ich nach den 100 Seiten am Freitag weitere 100 Seiten in Die Schmetterlingsinsel lesen und 104 Seiten in Die fremde Königin. Und ich habe einen weiteren Manga gelesen, nämlich Secret Service 01 von Cocoa Fujiwara.


Secret Service hat mir ganz gut gefallen, es is schön gezeichnet und die Story gefällt mir auch. Auch wenn ich am Anfang nicht ganz so durchgestiegen bin, was aber wohl an meiner zeitweisen nicht ganz so vorhandenen Aufnahmefähigkeit gelegen haben mag.

Die Schmetterlingsinsel gefällt mir nach 200 Seiten immer noch sehr gut, ich finde die Atmosphäre in beiden Erzählsträngen sehr schön und ich fiebere jetzt schon dem Zeitpunkt entgegen, wenn beide Erzählstränge aufeinander treffen und das Familiengeheimnis gelüftet wird.

Die fremde Königin ist auch gegen Ende immer noch ein weiteres Juwel in meiner Rebecca Gablé Sammlung und ich bin mal wieder hin und her gerissen zwischen endlich fertig lesen und die ganze Geschichte kennen und "oh nein, es ist bald schon wieder vorbei". Ich bin immer wieder begeistert von ihrer Fähigkeit, real geschehenes mit fiktivem zu kombinieren, so dass man mit Leichtigkeit in eine schon lange vergangene Zeit eintauchen kann.

Ach ja, den ESC hab ich ja auch noch geschaut. Wir waren ja mal wieder total erfolgreich...wobei ich ja der Meinung bin, dass dies nicht an dem Lied oder Lavinia selbst gelegen hat und dass dieser Wettbewerb nicht nur um Musik geht. Mittlerweile ist dies doch auch ein absolut politischer Wettkampf und deshalb nicht mehr objektiv bewertbar. Aber nun gut, es hat trotzdem ein sehr sehr schönes und berührendes Lied gewonnen.

Was habt Ihr diese Woche so gelesen? Und wie fandet Ihr den ESC?

Liebste Grüße, Wolfhound


Mittwoch, 10. Mai 2017

{fazit} Das Juwel - Die Gabe von Amy Ewing

Autor: Amy Ewing
Titel: Das Juwel - Die Gabe
Verlag: Fischer Jugendbuchverlag FJB
Seiten: 445
Sprache: deutsch
Erscheinungsdatum: 20. August 2015
ISBN: 978 - 3841421043
Originaltitel: The Jewel










Klappentext:
 
Violet lebt in Armut, aber sie hat
eine besondere Gabe.
Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist …

Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken.
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen?
Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.
Dieser überwältigende Fantasyroman entführt uns in eine Welt voller Glanz und voller Dunkelheit. Eine Welt, in der eine Gabe ein Fluch sein kann.

Inhalt:
Violet Lasting ist ein junges Mädchen aus dem Sumpf, das in der Anstalt Southgate als sogenanntes Surrogat in ihrer besonderen Gabe ausgebildet wird. Sie wird auf ein ganz besonderes Leben vorbereitet, denn sie soll in einer Versteigerung an die Damen im Juwel verschachert werden. Als Richtwert für einen Preis werden die Ergebnisse der sogenannen Auspizien genommen. Hier hat Violet nicht gerade schlecht abgeschnitten, sodass sie sehr teuer versteigert wird.
Ihre besondere Aufgabe ist es, Ihrer neuen Herrin ein Kind auszutragen, denn die Damen im Juwel können keine eigenen Kinder gebären.
So versucht Violet sich in ihre neue Aufgabe zu fügen, doch dann kommt ihr der Junge Ash in die Quere und es ist um Violet geschehen. Plötzlich stellt sie alles in Frage..

Meinung:

Aufgrund des Covers hatte ich eine typische Prinzessinnengeschichte erwartet, doch wurde ich von etwas gänzlich anderem überrascht. Und das nicht gerade negativ.
Okay, man hatte zu Beginn doch das Gefühl gehabt, in einem zweiten Panem zu stecken, doch hat sich dies immer mehr verflüchtigt und das Buch stand irgendwann als völlig eigenständiges Werk da.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und passt zur Stimmung innerhalb der Geschichte, sodass es sich leicht und locker lesen lässt und die Seiten nur so dahin fliegen.

Violet ist die typische Protagonistin für solche Romane. Sie ist jung und schön, vielleicht etwas naiv, da sie behütet und abgeschottet unterrichtet wurde, aber sie entwickelt sich immer mehr zu einer Rebellin mit eigenem Willen und eigenen Gedanken, die sie natürlich auch verteidigen und durchsetzen möchte.

Die dystopische Welt, die hier erschaffen wurde, hört sich sehr interessant an, wird aber tatsächlich nur nebensächlich behandelt, da die besondere gesellschaftliche Struktur im Vordergrund steht. Aufgrund der Einschränkung der Vermehrung im Juwel und der Auswahl der Surrogate als Leihmütter ist dies eine sehr besondere Struktur. Zumal man beachten muss, dass die Surrogate für nichts anderes existieren als die Kinder der Adligen nach deren Vorstellungen auszutragen. Denn das ist der eigentliche Grund, weshalb die Surrogate in den Auspizien unterrichtet werden: mit diesem Wissen und diesen Fähigkeiten ist ein Surrogat in der Lage, das Kind in ihrem Bauch zu verändern. Nicht nur äusserlich, sondern auch der Charakter kann nach Wunsch gestaltet werden. Allein der Gedanke an diese Möglichkeit lässt mich erschaudern, denn für mich ist es undenkbar, ein Kind sich nicht nach seinen eigenen Wünschen und Vorlieben entwickeln zu lassen.

Dennoch ist dies ein besonderer Bestandteil dieser Gesellschaft und macht dieses Buch auch zu etwas Nesonderem.  Es ist eine knallharte Story über vorgefertigte Schicksale und das Leben eines einzelnen Mädchens, das versucht, aus diesen Mauern auszubrechen um ihrem Herzen zu folgen.

Fazit:

Nach einer anfänglich doch sehr starken Skepsis hat dieses Buch mich absolut gefangen und überzeugt, auch wenn mich der Cliffhanger am Ende wirklich aufgeregt hat, zumal ich nicht sofort weiterlesen konnte.

Trilogie: Das Juwel

Die Gabe
Die weiße Rose
Der schwarze Schlüssel

❤❤❤❤ von mir!

Liebste Grüße, Wolfhound

Dienstag, 9. Mai 2017

{halftime} Die fremde Königin von Rebecca Gablé



Die Hälfte des Buches ist nun geschafft undich schaue jetzt schon wiedermit einem weinenden Auge auf den Zeitpunkt, wenn ich den letzten Satz dieses tollen Buches gelesen habe.

Mit unserem Gaidemar hat die Autorin einen tollen Charakter geschaffen, der uns durch die Geschichte geleitet und zusammen mit Mirogod so einige Schmunzler produziert. Die Verwebung von geschichtlichen Fakten und Fiktion gelingt Frau Gablé hier wieder meisterlich, sodass eine Unterscheidung schwer fällt und während des Lesens absolut unnötig ist. 

Es macht wie immer Spaß in vergangene Welten einzutauchen und vieles über die damalige Zeit und die Gechichte Ottos zu erfahren. Wie schon im ersten Teil dieser Reihe finde ich es überaus erquickend, dass sich die Autorin endlich auchmal der deutschen Geschichte annimmt, auch wenn ich keinen einzigen Satz ihrer Waringham-Saga missen möchte. Doch ich finde es überaus positiv, dass sich eine so tolle und gute Autorin unserer Geschichte angenommen hat und sie zu neuem Leben erweckt hat.

Ich bin dann mal weiterlesen 😉

Liebste Grüße, Wolfhound

Montag, 8. Mai 2017

{fazit} Flawed von Cecilia Ahern

Autor: Cecilia Ahern
Titel: Flawed - Wie perfekt willst du sein?
Verlag: Fischer FJB
Seitenanzahl: 480
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3841422354
Erscheinungsdatum. 29. September 2016
Preis: 18,99€ gebundene Ausgabe
Originaltitel: Flawed - One choice could cost her everything









Klappentext:

›Flawed – Wie perfekt willst du sein?‹ ist der erste atemberaubende Band des neuen Zweiteilers von Bestsellerautorin Cecelia Ahern. Spannend und emotional erzählt sie in dieser Dystopie die Geschichte der 17-jährigen Celestine, die darum kämpft, etwas anderes sein zu dürfen als perfekt.
Celestines Leben scheint perfekt: Sie ist schön, bei allen beliebt und hat einen unglaublich süßen Freund.
Doch dann handelt sie in einem entscheidenden Moment aus dem Bauch heraus. Und bricht damit alle Regeln. Sie könnte im Gefängnis landen oder gebrandmarkt werden – verurteilt als Fehlerhafte.
Denn Fehler sind in ihrer Welt nicht erlaubt. Nichts geht über die Perfektion. Auch nicht die Menschlichkeit. Jetzt muss sie kämpfen – um ihre eigene Zukunft und um ihre große Liebe.
„Es ist mein erster All-Age-Roman, aber die Idee hat mich selbst fast überrollt. Ich kam kaum hinterher, sie aufzuschreiben. Es ist eine einzigartige Geschichte, aber wie in allen meinen Büchern steckt eine besondere Botschaft und ganz viel Gefühl drin.“ Cecelia Ahern

Inhalt:
Celestine ist eine vermeintlich perfekte Person. Sie ist gut erzogen, eine sehr gute Schülerin und zudem auch noch mit Art, dem Sohn des obersten Richters der Gilde, zusammen. Sie begehrt nie auf und Rebellion liegt ihr fern, doch alssie einem Mann im Bus hilft, ändert sich ihr Leben schlagartig. Denn der Mann ist ein Fehlerhafter. Die Fehlerhaften sind Personen, die gegen die Regeln der Gilde - einer Art Sittenpolizei - verstoßen haben und je nach Art und Schwere ihrer Vergehen gebranntmarkt werden. Diese Fehlerhaften sind Peronen zweiter Klasse, ihr Leben wird durch klare Regeln, auferlegt durch die Gilde, strukturiert und ein Fehlerhafter darf von einem Perfekten nicht geholfen werden. So sieht sich Celestine plötzlich im Gerichtssaal wieder und wird als Fehlerhafte verurteilt.

Und plötzlich wurde ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf gestellt...


Meinung:

Diesist das erste Buch von Cecilia Ahern, welches aus ihrer bisherigen Komfortzone herausfällt und mal nicht in erster Linie von Liebe und Herzschmerz handelt. Ich liebe die bisherigen Bücher von ihr sehr, war aber doch sehr skeptisch, als ich hörte, dass es sich hierbei um eine Jugenddystopie handelt.

Aaaaber....tja, Cecilia Ahern hat mich absolut nicht enttäuscht. Sie hat hier eine tolle dystopische Welt erschaffen, die nicht durch totale Zerstörung glänzt wie so viele andere Dystopiene, sondern durch die entwickelte Gesellschaftsstruktur, sodass diese Welt unserer doch sehr ähnlich ist. 

Celestine ist eigentlich ja eine sehr perfekte Person, doch innerlich beginnt sie immer mehr zu zweifeln, was letztendlich zu ihrer Reaktion auf den armen Mann führt. Eine Reaktion, die wir heutzutage als selbstverständlich ansehen, aber hier Celestines komplettes Leben auf den Kopf stellt.

Aufgrund ihrer Taten entwickelt sich Celestine so rasant weiter, wird erwachsener, umsichtiger, aber auch mutiger und stellt sich ihrer neuen Aufgabe. Natürlich nicht ohne Selbstzweifel und Hader, aber hier greift mal wieder der Spruch: Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.

Ihr Freund Art hingegen ist ein wenig das Fähnchen im Wind und man hat das Gefühl, dass er Celestine nicht wirklich geliebt hat, denn nach ihrer Verurteilung kehrt er ihr den Rcken, obwohl dies nicht notwendig wäre, denn Fehlerhafte und Perfekte dürfen eine Beziehung führen.

Arts Varter, der oberste Richter der Gilde ist eine absolut freundliche und mögenswerte Person, sofern man sich seinen Regeln bzw den Regeln der Gilde unterordnet und diese aunahmslos befolgt. Im Verlauf der Geschichte jedoch wird er immer unsympathischer und auch gefährlicher für Celestine und ihr Leben. Ein perfekter Bösewicht ;-)

Auch die anderen Charaktere waren absolut passend und haben mich überzeugt.

Der Schreibstil ist gewohnt locker und leicht und macht das Buch zu einem tollen Leseerlebnis und einem echten Pageturner. In meinem Fall, da ich mich in der Bücherei vertan hatte und den zweiten Teil mitgenommen hatte und der erste Teil natürlich nicht verfügbar war, habe ich auf das Hörbuch zurück gegriffen und direkt am ersten Tag mal 8 Stunden weggehört, sodass ich hier sehr schnell durch war. Gesprochen wird das Hörbuch von Merete Brettschneider, die einfach einen perfekten Job gemacht hat. Normalerweisebin ich ja nicht so ein Fan von der Ich-Perspektive, aber Merete und die Story gemeinsam haben mich absolut abgeholt und mitgenommen. Ich habe richtig mit Celestine mitgelitten und genau wie sie die Zähne zusammen gebissen.

Fazit:

Cecilia Ahern hat mmich mit dem ersten Teil dieser Dilogie absolut überzeugt und abgeholt und ich war ehr froh, dass der zweite Teil direkt zur Verfügung stand und ich mit Celestine ihren Weg fortsetzen konnte.

❤❤❤❤❤ von mir.

Dilogie:
Flawed - Wie perfekt willst du sein?
Perfect - Willst du die perfekte Welt?

Liebste Grüße, Wolfhound

Sonntag, 7. Mai 2017

{meinewoche} Ausgabe 1: KW 18, 29.04.- 06.05.2017

Dieses neue Format soll einen kleinen Einblick in mein Leben geben, vor allem aber für mich als Reflxion dienen. Ich möchte nämlich gerne mal genau verfolgen, wann ich in welchen Büchern wieviel lese und einfach auch die Gründe verstehen und hinterfragen, warum man mal mehr oder weniger schnell durch ein Buch durchgekommen ist.



Also hier meine erste Lesewoche im Überblick:

Diese Woche war geprägt durch den Geburtstag meiner Tochter am Dienstag. Aus diesem Grund haben sich auch meine Oma und ihr Lebensgefährte aus dem fernen Mainz auf den Weg an die Nordsee gemacht und haben uns besucht. Da dieser Besuch eine Woche andauerte, haben wir natürlich sehr viel Zeit mit den beiden verbracht. Der 1. Mai war geprägt vom Torte backen für die Geburtstagsfeier in der KiTa und natürlich der Familie.



Dann war noch einiges vorzubereiten für die Schlafparty in der KiTa am Freitag und natürlich der Geburtstagsfeier am Samstag zuerst mit den Freunden meiner Tochter und dann noch der Familie.

Somit ist die Lesezeit wirklich viel zu kurz gekommen, sodass ich in Rebecca Gablés Die fremde
Königin lediglich 270 Seiten gelesen habe. Es gefällt mir wieder einmal ausnehmend gut und ich ärgere mich einfach nur, dass ich noch nicht weiter gekommen bin, obwohl es sich schön flüssig und angenehm lesen lässt. Einfach so, wie man es von Rebecca Gablé gewohnt ist.



Dann habe ich mich entschlossen, mich endlich mal wieder mehr dem Thema Manga zu widmen. In meiner Jugend habe ich viel Mangas gelesen, aber irgendwie ist das mit Beginn der Ausbildung 2004 echt eingeschlafen. Das heißt es jetzt endlich wieder zu ändern und so habe ich in unserer
Stadtbibliothek zum ersten Band der Schokohexe gegriffen.  Dieser weurde diese Woche dann so nebenher gelesen, leichte Kost, was man auch schnell mal weglesen kann. Hierbei handelt es sich nicht um eine durchgängige Geschichte, sondern einzelne Kapitel, welches jedes fr sich abgeschlossen ist. Der Manga ist schön und ansprechend gezeichnet. Ein Kritikpunkt ist jedoch der Aufbau der einzelnen Geschichten, denn jede ist nach dem gleichen Schema aufgebaut, welches man spätestens nach dem zweiten Kapitel verinnerlicht hat und in den darauffolgenden weiß man relativ schnell, was einen erwartet. Dennoch werde ich diese Serie weiter verfolgen, da es ein trotzdem unterhaltsamer Manga ist.






Mein Fazit für diese Woche:

270 Seiten wurden real gelesen und 192 Seiten im Manga verbildlicht. Ich habe mich entschlossen, die Mangas in einer separaten Statistik zu führen, da diese durch die Zeichnungen ja nun wirklich alles andere als einfach in eine Statistik einzubinden ist.

Alles in allem war es lesetechnisch eine echt lahme Woche, aber aufgrund der ganzen Aktivitäten doch zufriedenstellend.

Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch noch!

Liebste Grüße, Wolfhound

Mittwoch, 3. Mai 2017

{wanttoread} Mai 2017

 Für den Mai habe ich mir tatsächlich so einiges vorgenommen, wobei ich noch nicht mal weiß, warum das so viel geworden ist, zumal der Mai vollgepackt ist mit Geburtstagen und Unternehmungen. Mal schauen, wieviel davon am Ende des Monats gelesen ist ;-)


Der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek!
Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ...




 Jeder Mensch hütet Geheimnisse. Doch wahrhaft lieben kann man nur, wenn man vertraut ...




Faith Kane hält sich und ihren kleinen Sohn Max mit einem Job als Kellnerin mühsam über Wasser. Männern hat sie seit Jahren abgeschworen – bis sie Jude Mercer begegnet, ausgerechnet bei einem Treffen für Suchtkranke. Faith ist klar: Ein Mann, den man an einem solchen Ort kennenlernt – selbst wenn er so attraktiv ist wie Jude –, bedeutet nichts als Ärger. Doch schnell muss sie erkennen, dass bei Jude nichts ist, wie es scheint. Auch er hütet Geheimnisse, ebenso wie sie selbst, und er weiß mehr über Faith, als sie ahnt …




 Als ihre Ehe zerbricht, steht die junge Berliner Anwältin Diana Wagenbach völlig allein da. Im Nachlass ihrer liebsten Tante findet sie das vergilbte Foto eines verwunschenen Hauses. Davor eine junge Frau. Ist es Dianas Ururgroßmutter, die einst in Ceylon lebte? Hals über Kopf macht Diana sich auf die Suche nach ihren Wurzeln in dem fremden Land am anderen Ende der Welt. Dort stößt sie auf eine geheimnisvolle Prophezeiung, die das Schicksal ihrer Familie für immer veränderte, eine verbotene Liebe, die niemals endete, und auf ihre eigene Bestimmung ...









 Morde, Intrigen, Verschwörungen: die Medici und ihr blutiger Weg zur Macht.


Florenz im Februar 1429: Als der Bankier Giovanni de‘ Medici stirbt, hinterlässt er ein enormes Vermögen und ein hervorragend funktionierendes Netzwerk. Seine Söhne Cosimo und Lorenzo sollen gemeinsam die Leitung von Familie und Geschäft übernehmen. „Politisch nüchtern, im eigenen Leben maßvoll zurückhaltend, aber entschlossen im Handeln“ – das sind die fundamentalen Verhaltensregeln, die Giovanni seinen Söhnen sterbend aufträgt. Doch so einfach lässt sich sein letzter Wunsch nicht erfüllen, denn Giovanni hatte mächtige Feinde. Vor allem der verschlagene und blutrünstige Rinaldo degli Albizzi kennt nur ein Ziel: die Vorherrschaft in Florenz zu übernehmen. Und dafür ist ihm jedes Mittel recht ...



 London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.








 Drei Jahre nach dem mysteriösen Tod seiner Frau Allison setzt Sheriff Holston seiner Aufgabe ein Ende und entschließt sich, die strengste Regel zu brechen: Er will das Silo verlassen. Doch die Erdoberfläche ist hoch toxisch, ihr Betreten bedeutet den sicheren Tod. Holston nimmt das in Kauf, um endlich mit eigenen Augen zu sehen, was sich hinter der großen Luke befindet, die sie alle gefangen hält. Seine Entdeckung ist ebenso ungeheuerlich wie die Folgen, die sein Handeln nicht zuletzt für seine Nachfolgerin Juliette hat … Hugh Howeys verstörende Zukunftsvision ist rasanter Thriller und faszinierender Gesellschaftsroman in einem. »Silo« handelt von Lüge und Manipulation, Loyalität, Menschlichkeit und der großen Tragik unhinterfragter Regeln.






Könige sind wie Gaukler. Sie blenden die Untertanen mit ihrem Mummenschanz, damit die nicht merken, dass das Reich auseinanderfällt"

Anno Domini 951: Der junge Gaidemar, ein Bastard vornehmer, aber unbekannter Herkunft und Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält einen gefährlichen Auftrag: Er soll die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda befreien. Auf ihrer Flucht verliebt er sich in Adelheid, aber sie heiratet König Otto.

Dennoch steigt Gaidemar zum Vertrauten der Königin auf und erringt mit Otto auf dem Lechfeld den Sieg über die Ungarn. Schließlich verlobt er sich mit der Tochter eines mächtigen Slawenfürsten, und der Makel seiner Geburt scheint endgültig getilgt. Doch Adelheid und Gaidemar ahnen nicht, dass ihr gefährlichster Feind noch lange nicht besiegt ist, und als sie mit Otto zur Kaiserkrönung nach Rom aufbrechen, droht ihnen dies zum Verhängnis zu werden ...

Rebecca Gablé, Bestsellerautorin und Schöpferin der populären Waringham-Saga, hat nun mit ihrem Historienepos "Otto der Große" ein weiteres Meisterwerk geschaffen. Nach "Das Haupt der Welt" ist "Die fremde Königin" der zweite Band der mittelalterlichen Romanreihe.



Was möchtet ihr diesen Monat alles lesen? Habt ihr euch auch so viel vorgenommen? 

Liebste Grüße, Wolfhound

Dienstag, 18. April 2017

{fazit} Das fremde Mädchen von Katherine Webb

 Verlag: Diana
Autor: Katherine Webb
Erscheinungstermin: 09. Mai 2016
 Sprache: deutsch
Seitenanzahl: 656
ISBN: 978-3453356818
Originaltitel: The Misbegotten

Klappentext:
Die prächtigen Häuser von Landsdown Crescent thronen über der englischen Stadt Bath – hier stellt sich Rachel als Gesellschafterin vor und begegnet dem zurückgezogenen Jonathan zum ersten Mal. Obwohl ihn dunkle Erinnerungen zu quälen scheinen, zieht er sie in seinen Bann. Einst verlor er seine große Liebe Alice unter mysteriösen Umständen. Welches Geheimnis verbindet Rachel mit jener jungen Frau, die so plötzlich verschwand und der sie aufs Haar gleicht? Immer tiefer gerät sie in eine Spurensuche, die ihr Schicksal bestimmen wird …

Inhalt:
In zwei Erzählsträngen nimmt uns Katherine Webb hier mit auf die Spurensuche des Schicksals der jungen Alice. Diese lebt abgeschottet von der Welt in einem kleinen Dorf mit lediglich einer Haushälterin als Gesellschaft. Umso erfreuter ist sie, als eines Tages das kleine verlotterte Mädchen auf ihrem Hof auftaucht und ihr Gönner sogar die Erlaubnis erteilt, das kleine Mädchen bei sich zu behalten und dieses nicht in ein Waisenhaus gebracht wird. So wird Starling gleichzeitig Schwester wie Dienstmagd für Alice. Und sie geht mit Alice durch Dick und Dünn, auch Alices Liebe zu Jonathan, dem Enkel ihres Gönners, erlebt Starling hautnah mit.

Paralell erfahren wir von der unglücklichen Ehe von Rachel und Richard, einemWeinhändler in Bath, der seine Waren zu gerne selbst testet und eher selten nüchtern, pünktlich und gut gelaunt nach Hause kommt. Starling verschafft Rachel eine Anstellung im Hause der Arryens als Gesellschafterin für den im Krieg nur allzu sehr traumatisierten Jonathan, der Jonathan, der Jahre zuvor auch sein große Liebe Alice verloren hat. Nach und nach schafft Rachel es, einen Zugang zu Jonathan zu bekommen, ihre Ähnlichkeit zu Alice ist dabei nicht abträglich. So sehr ihr Mann sich zu Beginn über das zusätzliche Einkommen freut, ist er mehr und mehr verärgert, wenn sie von den Entwicklungen im Hause der Arryens erzählt. Aber warum ist er nur so böse? Und was ist damals wirklich mit Alice geschehen?

Meine Meinung:
Grundlegend muss ich von vornherein klarstellen, dass mir das Buch gut gefallen hat, jedoch bin ich der Meinung, dass dem Buch locker 100 Seiten weniger gut getan hätten. 
Die Charaktere gefallen mir gut, sie sind ordentlich konstruiert und  man bekommt keine makellosen Charaktere vorgesetzt, sondern Menschen mit Ecken und Kanten. Das gefällt mir gut und hat der Story auch eine gewisse Würze gegeben.

Dennoch wurden einige Situationen doch zu sehr in die Länge gezogen. Irgendwann hatte man begriffen, wie vollkommen Alice war und doch wurde immer wieder nochmal darauf hingewiesen und durch irgendwelche Situationen unterstrichen. Dadurch wurde das Buch unnötg in die Länge gezogen und erweckte auch drn Eindruck, dass lange nicht wirklich etwas passiert. 

Ab der Hälfte wurde es dann noch richtig interessant und es wurden nach und nach auch einige Geheimnisse gelüftet. Sehr interessant fande ich die Schilderungen Jonathans vom Krieg und seinen Erlebnissen dort. Diese wurden doch sehr anschaulich beschrieben...

Der Schreibstil von Katherine Webb ist sehr angenehm zu lesen und hat eine tolle Stimmung während des Lesens erzeugt. Der Spannungsaufbau war im Großen und Ganzen in 
Ordnung, jedoch nicht wirklich gleichbleibend. Zu Beginn hat der Aufbau auf sich warten lassen und man hat darauf gehofft, dass enddlich etwas passiert und in der zweiten Hälfte haben sich fast schon die Ereignisse und Enthüllungen überschlagen.

Dennoch war es eine tolle Geschichte, die uns in ein England der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entführt und die damaligen Verhältnisse und Gepflogenheiten sehr anschaulich aufgegriffen und dargestellt hat.
Dies wird nicht das letzte Buch von Katherine Webb gewesen sein, dass ich lese ;-)

❤❤❤❤ von mir!

Vielen Dank an den Verlag und Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Liebste Grüße, Wolfhound

Sonntag, 16. April 2017

{halftime} Das fremde Mädchen von Katherine Webb



Die Hälfte dieses Romans ist durch und ich bin mir noch nicht so richtig sicher, was ich von Das fremde Mädchen halten soll...Eigentlich gefällt es mir ganz gut, aber wirklich viel ist noch nicht passiert. Das macht mich ein wenig unsicher, weil ich tatsächlich nicht  ganz einschätzen kann, wie die Story noch spannend und richtig packend werden kann. Also versteht mich nicht falsch, Das fremde Mädchen ist ein schönes Buch, aber irgendwie wird vieles angedeutet, nichts wirklich ausgesprochen und dadurch plätschert die Handlung nur so dahin. Ich werde jetzt dennoch durchhalten und hoffen, dass das Buch mich noch überraschen kann.

Liebste Grüße, Wolfhound

Donnerstag, 16. März 2017

{want to read} März 2017

So, dann schieße ich noch schnell das want to read für März hinterher, damit ich doch noch einigermaßen zeitnah wieder aktuell bin.
Im März möchte ich folgendes gerne lesen:

Endlich mal Der König der purpurnen Stadt von Rebecca Gablé. ich weiß, ich möchte es schon seit Januar lesen...nun ja...im März kommt es wirklich dran.


Dann wage ich mich erst mal an einen schönen dünnen Stephen King, nämlich Carrie. Hier bin ich ziemlich ahnungslos, denn auch den Film habe ich bisher noch nicht gesehen. Ich bin auf die Story gespannt.


Vom Blanvalet Verlag habe ich Black Rabbit Hall als Rezensionsexemplar bekommen, sodass dies natürlich auch direkt gelesen werden muss. Ich bin sehr gespannt darauf und hoffe auf eine tolle, geheimnisvolle, tragische Familiengeschichte.






Zu guter Letzt habe ich noch Silo von Hugh Howey auf meine Liste gesetzt. Dieses Buch ist das Buch für den März im Leseclub, wobei wir erst am 27. März starten, also wird es eventuell doch eher ein April Buch werden. Ich lasse mich hier vollkommen überraschen, habe ich das Buch doch schon zwei Jahre im Regal stehen und bisher nicht wirklich in den Händen gehabt. also hoffe ich einfach mal drauf, dass es mir gefallen wird.


Somit sind das geplante 2237 Seiten, was bedeutet, dass ich im Schnitt cirka 72 Seiten pro Tag lesen müsste, was eigentlich machbar ist.



Ich bin gespannt, wie der März so laufen wird.

Liebste Grüße, Wolfhound

{lesemonat} Februar 2017

Mein Monat Februar kommt - wie alles im März - etwas (ziemlich) spät 😂 Aber so ist das manchmal und ich will jetzt nicht groß drumrum labern, denn der Februar war trotz der Kürze des Monats und einer zeitintensiven Karnevalszeit erfolgreicher als der Januar.

Beendet habe ich City of Bones von Cassandra Clare aus dem Arena Verlag. Es hat mir im Großen und Ganzen ganz gut gefallen und ist eine typische Urban Fantasy Geschichte. Ein paar kleine Abstriche gab es dann doch, aber ich werde die Reihe definitiv weiterverfolgen. Ich habe dem Ganzen ❤❤❤❤ gegeben.


Darauf folgte ein Monatshighlight mit Der Nachtzirkus von Erin Morgenstern aus dem Ullstein Verlag. Dieses Buch hat mich einfach nur begeistert. Die Stimmung und Atmosphäre ist klasse, die Charaktere begeistern und die Story ist toll. Einfach toll. Ich kann es nicht weiter beschreiben
❤❤❤❤❤ hierfür von mir.





Außerdem habe ich aus dem GRRM by penhaglion Der Winter naht von George R. R. Martin gelesen. Wirklich was dazu sagen muss ich ja wohl nicht ;-) Aber diese Ausgabe ist einfach nur wunderschön, auch wenn sie ein echt großes Format hat und unendlich schwer ist. ❤❤❤❤❤ von mir.


.
Von Kathy Reichs habe ich den zweiten Teil der Tempe Brennan Reihe Knochenarbeit gelesen. Dieses Buch hat mich gepackt und auch erschüttert, denn hier sind auch Babies unter den Opfern. Für dieses Buch gab es ebenfalls ❤❤❤❤ von mir.





Zum Abschluss habe ich dann noch Onyx: Schattenschimmer, der zweite Teil der Lux-Reihe von Jennifer L Armentrout aus dem Carlsen Verlag gelesen. Diese Reihe hat mich abgeholt, hat mich eingefangen und lässt mich einfach nicht los. Ich finde es immer noch äußerst erfrischend, dass es hier mal nicht um Vampire, Werwölfe oder ähnliches geht, sondern um die Lux, die einfach nicht von dieser Welt sind. ❤❤❤❤ hierfür von mir.


Insgesamt habe ich im Februar 5 Bücher gelesen und gehört.Das waren insgesamt 2712 Seiten, was im Februar einen täglichen Durchschnitt von ca 97 Seiten bedeutet. Somit kann ich abschließend sagen, dass der Februar sehr erfolgreich für mich war, vor allem die Tatsache, dass ich tatsächlich nur ❤❤❤❤ und ❤❤❤❤❤ Bücher gelesen habe.

Liebste Grüße, Wolfhound

Mittwoch, 15. März 2017

{Fazit} .der Nachtzirkus von Erin Morgenstern


Autor: Erin Morgenstern
Titel: Der Nachtzirkus
Verlag: Ullstein 
Deutsch, 464 Seiten
ISBN: 978 - 3548285498
Originaltitel: The Night Circus

Inhalt:
Marco und Celia sind beides noch kleine Kinder, als ihr Leben sich entscheident verändert. Marco ist plötzlich nicht mehr nur Waisenjunge, hat ein Zuhause und wird zu einer richtigen Leseratte.
Celias Mutter stirbt und sie lebt seither bei ihrem Vater. Beide Väter haben eines gemeinsam: sie können zaubern. Und sie duellieren sich seit ewigen Zeiten. Nicht direkt, sondern über Ihre Schüler. Diese Aufgabe haben in dieser Runde Celia und Marco  übernommen. Doch haben die Väter nicht an die Macht der Liebe gedacht...

Meine Meinung:
Ich fand dieses Buch großartig. Es hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte wird in verschiedenen Zeiten erzählt und die Autorin springt munter zwischen den Jahren hin und her. Dies wirkt zu Beginn sehr konfus und verwirrend, zumal gleichzeitig auch jedes Mal die Schauplätze gewechselt werden,aber im Laufe der Geschichte gewöhnt man sich daran und die Geschichte ist einfach nur noch interessant und fesselnd. 
Die Charaktere gefallen mir sehr gut und auch die "bösen" Charaktere sind so passend ausgearbeitet, dass sie nicht störend oder nervend wirken. Auch wenn ich den einen oder anderen einfach nicht mag,so gehört er einfach in die Geschichte, macht diese stimmig und trägt auch zu der passenden stimmung bei. Denn die Stimmung, die Erin Morgenstern hier geschaffen hat, ist einfach fantastisch. Man wird gefangen genommen und ist gefesselt in einer Welt voller Magie und Geheimnisse.
Celia ist für mich der absolut über allem strahlende Charakter. Sie ist perfekt erschaffen für dieses Buch und ich bin einfach gefangen von ihrem Charme und ihrer Art.

Da ich das Buch aus der Bücherei hatte, es zu spät begonnen hatte um es vor Rückgabefrist zu beenden und natürlich ausgerechnet dann eine Verlängerung nicht möglich war, bin ich auf das Hörbuch umgestiegen. Dieses hat mir auch außerordentlich gut gefallen. Der Sprecher war sehr angenehm und hat die Geschichte mit zusätzlichem Leben gefüllt.

Fazit:
Ich bin begeistert von diesem Buch und würde mich sehr über eine Verfilmung freuen, da die Story eigentlich gemacht ist für einen außerordentlichen Film.

❤❤❤❤❤ von mir.

Liebste Grüße, Wolfhound

Mittwoch, 15. Februar 2017

{Monatsmitte} Februar 2017

Heute ist der 15. Februar und da ich mal wieder (wie fast jedes Jahr) vergessen habe, dass der Februar kürzer ist, haben wir sogar die Monatsmitte schon überschritten. Ich bin übrigens sehr erschrocken darüber, dass schon ein einhalb Monate des Jahres um sind und ich habe das Gefühl, dass erst gestern Silvester war. wo rennt denn bitte die zeit im Moment hin?

Aber nun gut, jetzt mein kleines Zwischenfazit.

Mit der ersten Monatshälfte bin ich eigentlich sehr zufrieden. Gefühlt habe ich nicht wirklich häufig und viel gelesen, aber City of Bones habe ich nun beendet und nach anfänglichen Schwierigkeiten hat es mir ganz gut gefallen. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterlesen, weiß aber noch nicht, in welchem Maße. Bisher finde ich die Entwicklung von Clary sehr passend und gut gewählt und ich bin echt gespannt, wie es mit Clary und Jace weitergeht.

Der Nachtzirkus von erin Morgenstern liegt mittlerweile auch in den letzten Zügen. Noch habe ich cirka 3 Stunden zu hören und hier interessiert mich tatsächlich das Ende sehr. Ich hoffe, das meine gefühlten tausend Fragen eine Antwort finde und mich nicht ein offenes Ende erwartet. Sowas finde ich immer sehr unbefriedigend, vor allem, wenn es so ein tolles Buch mit einer so tollen Geschichte ist wie dieses hier. Wenn jetzt nicht noch eine wahnsinnige, bekloppte, schreckliche Wendung kommt, dann wird dieses Buch definitiv ein Jahreshighlight.

Game of Thrones - Der Winter naht...was soll ich dazu noch sagen? 
Ich ertappe mich selbst dabei, dieses Buch in der wahnsinnig tollen neuen GRRM by penhaglion Ausgabe immer wieder zu streicheln, weil es sich so toll anfühlt, weil ich es liebem weil ich es vergöttere und unendlich stolz darauf bin, dieses Buch in meinem Besitz zu haben. und ja, ich lese unbewusst extrem langsam, damit dieses Buch nicht endet und ewig dauert. Obwohl ich die Handlung kenne und obwohl ich schnell zur nächsten tollen Szene kommen möchte. Das ist ein böser Teufelskreis, den ich zu Durchbrechen aber definitiv noch nicht bereit bin ;-)

In einer schlaflosen Nacht - Vollmondwoche, der Liebling aller Vielleser -  habe ich Knochenarbeit von Kathy Reichs begonnen. Auch wenn die Handlung nicht unbedingt rasant ist und ja auch häufig von sehr vielen genauesten Ausführungen der Autorin zu forensischen Vorgehensweisen gespickt ist, musste ich mich in dieser Nacht tatsächlich zum Aufhören und Schlafen zwingen, sonst wäre das Buch wahrscheinlich schon in dieser einen Nacht Geschichte gewesen.

So viele Tage hat dieser Monat ja nicht mehr, aber ich bin doch recht zuversichtlich, dass ich meine gesteckte Liste packe und vielleicht noch ein oder zwei kürzere Bücher mit gelesen bekommen. Aber da das Ganze nur ein Hobby ist und ich einfach nur Spaß an den Geschichten haben möchte, setze ich mich da auch nicht besonders unter Druck. Das Jahr hat ja noch ein paar Monate und mein Leben noch ein paar Jahre mehr ;-)

Wie sieht es denn bisher bei Euch aus? Flutscht es so gut wie bei mir?

Liebste Grüße, Wolfhound