Donnerstag, 1. Juni 2017

{meinewoche} Ausgabe 4: KW 21, 21.05 - 27.05.2017


Ausgabe 4 gibt es etwas verspätet, denn die letzte Woche war doch recht ereignisreich und lesearm.

Am Montag hatte ich Geburtstag und eine Arbeitskollegin und gute Freundin hat mir auf Arbeit eine wahnsinnig tolle Überraschung bereitet. Von ihr habe ich dieses tolle wunderschöne fantastische komplett selbst genähte Einhornkissen geschenkt bekommen 😍😍😍



Es ist einfach nur wunderschön und total flauschig und hat jetzt einen Ehrenplatz auf dem Sofa. Sofern ich es nicht gerade gegen mein Töchterlein verteidigen muss 😂😂😂

Lesetechnisch ging nicht ganz so viel, aber ich habe Das Haus in der Nebelgasse von Susanne Goga fertig gelesen. Es war ein tolles Buch, das mich sehr gut unterhalten hat mit viel Spannung.


Da ich momentan so ein bischen (ja, ne, is klar...😂😂😂😂😂) auf der historischen Welle unterwegs bin habe ich dann im Anschluss direkt mit Medici - Die Macht des Geldes, dem ersten Teil der Medici-Reihe von Matteo Strukul begonnen.


 Hier hat mich zu Beginn der Index mit den vielen einzelnen Kapitelübersichten etwas irritiert und unsicher gemacht. Bisher habe ich circa 100 Seiten gelesen und eigentlich gefällt es mir ganz gut. Aber ich hätte mir statt des Index doch lieber eine Karte Italiens gewnscht oder eine kleine Übersicht der Personen, denn von Charakteren wimmelt dieses Buch förmilch. Und irgendwie sind alle mehr oder weniger wichtig...naja, mal sehen, wie das noch weiter geht.


Nach einigen Vorbereitungen kam dann der Samstag, an welchem ich zusammen mit meiner Freundin unseren 66. Geburtstag gefeiert haben. Wir haben uns für eine Mottoparty mit dem Thema Rockabilly entschieden und das musste natürlich mit passendem Kleid und schicker Frisur gefeiert werden. Wir hatten viel Spaß.


 Natürlich gab es auch ein paar Geschenke, die komischer Weise etwas Westeros-lastig waren 😂😂😂. Neben einem Stark-Notizbuch und einem wunderwunderschönen Armband gab es auch noch Band 4 der Neuauflage im Penhaglionverlag und die Info, dass Band 5 - schon vorbestellt - auch Bestandteil des Geburtstagsgeschenkes ist. 

Dann habe ich noch diesen tollen Becher bekommen, der jetzt jeden Tag meine Kollegen darauf hinweist, mit wem sie es zu tun haben 😉


Alles in Allem war es eine tolle Woche, die sehr viel Spaß gemacht hat.

Liebste Grüße, Wolfhound

Samstag, 27. Mai 2017

{fazit} Secret Sins von Geneva Lee

Titel: Secret Sins - Stärker als das Schicksal
Autor: Geneva Lee
Verlag: Blanvalet
Länge: 352 Seiten
Sprache: deutsch
ISbN: 978-3734104770
Erscheinungsdatum: 20. März 2017
Preis: broschiertes Taschenbuch 12,99€; E-Book 9,99€
Originaltitel: The Sins That Behind Us








 Klappentext:

Jeder Mensch hütet Geheimnisse. Doch wahrhaft lieben kann man nur, wenn man vertraut ...

Faith Kane hält sich und ihren kleinen Sohn Max mit einem Job als Kellnerin mühsam über Wasser. Männern hat sie seit Jahren abgeschworen – bis sie Jude Mercer begegnet, ausgerechnet bei einem Treffen für Suchtkranke. Faith ist klar: Ein Mann, den man an einem solchen Ort kennenlernt – selbst wenn er so attraktiv ist wie Jude –, bedeutet nichts als Ärger. Doch schnell muss sie erkennen, dass bei Jude nichts ist, wie es scheint. Auch er hütet Geheimnisse, ebenso wie sie selbst, und er weiß mehr über Faith, als sie ahnt …

Inhalt:

Faith baut sich mit ihrem Sohn nach ihrer Drogenvergangenheit ein wie es scheint sicheres Leben auf. Ihr Leben ist beschaulich bis eines Tages Jude in ihr Leben tritt und auf einmal steht alles Kopf.

Zitat:

- Manchmal reicht ein einziger Augenblick, um das ganze Leben zu verändern. Und die Veränderung kommt so brutal und unerwartet, dass sie dir die Luft aus der Lunge presst. Doch noch häufiger ändert sich das Leben schleichend - durch eine Reihe von Erschütterungen, die man kaum spürt. -
Seite 10

Meinung:

Für mich hat Geneva Lee hier ein sehr starkes Buch geschaffen, dass die ganze Thematik einer Drogengeschichte auf eine besondere Weise darstellt und somit auf eine andere Ebene hebt. 

Die Story ist klar und hart und irgendwie so gar nicht das, was ich erwartet habe. Ich dachte, da kommt mir so ein locker flockiger new Adult roman um die Ecke mit viel Gefühlen und Sex und doch eher weniger negativen Einflüssen und ernsten Tönen. Bekommen habe ich ein fantastisches Buch, dass weitestgehend ungeschönt eine Geschichte erzählt, die sich so unwahrscheinlich anhört, dass es schon wieder so selbstverständlich erscheint, dass es tagtäglich auch genau so oder in abgewandelter Form irgendwo in der Welt passiert.

Das Geheimnis von Faith ist eigentlich sehr schnell sehr offensichtlich, aber dennoch will man einfach weiterlesen und wissen, wie es weiter geht und wie sich alles entwickelt. 

Die Rückblenden finde ich unheimlich stark, sie haben mir mit am Besten gefallen.

Auch die Szenen mit Max haben für mich einen besonderen Charakter, einfach auch weil mit Max eine ganz besondere Figur mit einem wundervollen Charakter geschaffen wurde. Dieser kleine Junge hat so viel zu geben und tut dies auch, ohne Fragen zu stellen. Ohne groß über Konsequenzen nachzudenken, die wieder mal nur die Erwachsenen sehen, weil sie eigentlich nicht vorhanden sind. Max ist einfach klasse.

❤❤❤❤❤ von mir!

Vielen Dank an das bloggerprotal und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Liebste Grüße, Wolfhound

Freitag, 26. Mai 2017

{fazit} Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann

Titel: Die Schmetterlingsinsel
Autor: Corina Bomann
Verlag: Ullstein
Länge: 556 Seiten
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3548284385
Erscheinungsdatum: 09. März 2012
Preis: Taschenbuch 9,99€; E-Book 7,99€; Hörbuch 9,95€









Klappentext:

Als ihre Ehe zerbricht, steht die junge Berliner Anwältin Diana Wagenbach völlig allein da. Im Nachlass ihrer liebsten Tante findet sie das vergilbte Foto eines verwunschenen Hauses. Davor eine junge Frau. Ist es Dianas Ururgroßmutter, die einst in Ceylon lebte? Hals über Kopf macht Diana sich auf die Suche nach ihren Wurzeln in dem fremden Land am anderen Ende der Welt. Dort stößt sie auf eine geheimnisvolle Prophezeiung, die das Schicksal ihrer Familie für immer veränderte, eine verbotene Liebe, die niemals endete, und auf ihre eigene Bestimmung ...

Inhalt:

Diana Wagenbach weiß nicht wirklich viel über ihre Familiengeschichte, denn diese wird mehr oder weniger totgeschwiegen. Als sie nun den Entschluss fasst, sich von ihrem Mann scheiden zu lassen und dann auch noch ihre Tante stirbt, nimmt Diana dies zum Anlass, sich auf die Spuren vergangener Tage zu machen... 

Meinung:

Dieses Buch wird in zwei Erzählstränge geteilt, welche eine gute Balance zueinander haben. Auf der einen Seite sind wir Ende des 19. Jahrhunderts und leben und fühlen mit Grace, auf der Anderen sind wir zusammen mit Diana 2008 auf Spurensuche. Beide Erzählstränge wechseln sich ab und greifen perfekt ineinander. Wo der eine Strang aussetzt setzt der Andere in der gleichen Situation, nur zu einer anderen Zeit und aus einer anderen Perspetive nahtlos wieder ein.

Die Charaktere gefallen mir sehr gut. Schön fand ich auch das zaghafte Aufkeimen der Gefühle von Grace, die zuerst nicht wirklich benennen konnte, was mit ihr geschieht. Dies ist aber nicht wirklich abwegig und unverständlich bedenkt man die Qualität und Art der Aufklärung im 19. Jahrhundert oder auch dessen Nichtvorhandensein. Dennoch kam es hier auch nach einiger Zeit zu gewissen Wiederholungen, die stellenweise auch schon anstrengend wurden.

Die Stimmung war für mich eine ganz besondere, einfach auch weil zu beiden Zeiten der Zauber und Charme des unbekannten, exotischen Ceylon/Sri Lanka auf wundervolle Art und Weise eingefangen und mit uns geteilt wird.

Dadurch und durch den tollen, flüssigen Schreibstil von Corina Bomann wurde dieses Buch  zu einem angenehmen Leseerlebnis. Ich konnte irgendwann gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit grace weitergeht oder welchen neuen Hinweis, welche neue Entdeckung Diana wieder weiter gebracht hat auf ihrer Spurensuche.

Für mich war es ein tolles Buch, dass mich gut unterhalten hat und mir ein weiteres, bisher unbekanntes, Land näher gebracht hat.

❤❤❤❤ von mir!

Liebste Grüße, Wolfhound

Sonntag, 21. Mai 2017

{meinewoche} Ausgabe 3: KW 20, 14.05. - 20.05.2017

Diese Woche war geprägt vom Nichtstun, denn ich war so richtig krank. Es ging gar nichts mehr. Nase zu, Ohren zu, Halsschmerzen und Husten...und dank der verstopften Ohren extreme Probleme mit Schwindel. Bin ich aufgestanden, konnte ich mich schon wieder hinsetzen, weil sich alles gedreht hat. 10 Meter laufen hieß dann erst ml 15 Minuten ausruhen und zu Atem kommen. Kurz gesagt, ich lebte zwischen Bett Bad und Sofa und war demzufolge krank geschrieben. 
Zeitweise war nicht viel mit Konzentration, also habe ich diverse Streamingdienste konsultiert zwecks Ablenkung und bin dann letztendlich bei Downtown Abbey hängen geblieben. Die Serie hatte ich vor längerer Zeit schon mal angetestet, bin aber schon nach der ersten Folge irgendwie hängen geblieben, weil das eine Serie ist, die ich alleine schauen darf, weil historisch so absolut nix für mein Mann ist. Also habe ich diese Woche genutzt um in meinen Wachphasen ohne große Konzentrationsspanne wieder von vorne zu starten. Ich habe es bis relativ zum Ende der zweiten Staffel geschafft und ich finde Downtown Abbey einfach klasse. Ich verstehe absolut, warum diese Serie so begeistert und beliebt ist. Ich kann mich in die große Gemeinde der Fans nur einreihen. 

Aber es wurde auch fleißig gelesen...



So konnte ich am Montag nach den letzten 71 Seiten Die Fremde Königin beenden, die Rezi dazu habt ihr ja schon bekommen, sodass ich hier und jetzt wohl nicht mehr drüber sagen muss. Ich bin begeistert wie so ziemlich immer bei Rebecca Gable und das Buch wird definitiv eins meiner Jahreshighlights werden.




Dann konnte ich noch nach den letzten 237 Seiten am Dienstag Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann beenden. Dieses Buch hat mich mit seiner geheimnisvollen und besonderen Atmosphäre in seinen Bann gezogen und ließ die Seiten auf der Suche nach dem Familiengeheimnis der Tremaynes nur so dahinfliegen. Ich fand das Buch toll, es hat mich gut unterhalten und hat sich die vier Herzchen von mir verdient. Rezi folgt.




 Ein weiteres Buch wurde diese Woche von mir begonnen und direkt am nächsten Tag auch schon beendet. Denn Secret Sins hat mich so begeistert, dass ich es einfach nicht beiseite legen konnte. Die schonungslose Darstellung, was eine Abhängigkeit - wie auch immer geartet - mit einem Menschen anstellen kann und zu welchen Handlungen man sich dadurch getrieben fühlt hat mich tief beeindruckt. Auch hier wird die Rezi demnächst folgen.




Das letzte Buch für diese Woche ist Das Haus in der Nebelgasse von Susanne Goga. Hier habe ich am Freitag begonnen und bin aktuell bis Seite 125 gekommen und bisher gefällt mir die Story sehr gut. Man hat so eine gewisse Ahnung, wohin das alles führen soll und doch will ich genauso schnell wie Matilda erfahren, warum ausgerechnet sie die Postkarte von Laura erhalten hat.

Da ich mittlerweile auch wieder einigermaßen gesund bin, werte ch diese Woche als eine erfolgreiche Woche. Ich konnte in vier tolle Geschichten eintauchen und dogar drei davon beenden. Somit habe ich in dieser Woche 904 Seiten lesen,  also im Schnitt 129 Seiten pro Tag. Damit kann ich mehr als zufrieden sein.

Wie war eure Woche so? Habt ihr auch so tolle Geschichten gelesen wie ich? Wenn ihr eins der Bücher schon gelesen habt, dann würde mich eire Meinung sehr interessieren.

Liebste Grüße, Wolfhound

Freitag, 19. Mai 2017

{fazit} Die fremde Königin von Rebecca Gablé

Titel: Die fremde Königin
Autor: Rebecca Gablé
Verlag: Bastei  Lübbe
Erscheinungsdatum: 27. April 2017
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3431039771
Preis: Hardcover 26,00€, E-Book 19,99€, Hörbuch 9,95€









Klappentext:

"Könige sind wie Gaukler. Sie blenden die Untertanen mit ihrem Mummenschanz, damit die nicht merken, dass das Reich auseinanderfällt"

Anno Domini 951: Der junge Gaidemar, ein Bastard vornehmer, aber unbekannter Herkunft und Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält einen gefährlichen Auftrag: Er soll die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda befreien. Auf ihrer Flucht verliebt er sich in Adelheid, aber sie heiratet König Otto.

Dennoch steigt Gaidemar zum Vertrauten der Königin auf und erringt mit Otto auf dem Lechfeld den Sieg über die Ungarn. Schließlich verlobt er sich mit der Tochter eines mächtigen Slawenfürsten, und der Makel seiner Geburt scheint endgültig getilgt. Doch Adelheid und Gaidemar ahnen nicht, dass ihr gefährlichster Feind noch lange nicht besiegt ist, und als sie mit Otto zur Kaiserkrönung nach Rom aufbrechen, droht ihnen dies zum Verhängnis zu werden ...

Rebecca Gablé, Bestsellerautorin und Schöpferin der populären Waringham-Saga, hat nun mit ihrem Historienepos "Otto der Große" ein weiteres Meisterwerk geschaffen. Nach "Das Haupt der Welt" ist "Die fremde Königin" der zweite Band der mittelalterlichen Romanreihe.

Inhalt:

Der junge Bastard Gaidemar versucht seinen Platz in der 
Welt zu finden und dabei auch nocht etwas über seine Herkunft heraus zu finden. 
Dass ihn dabei die Königsfamilie immer wieder in ihre Belange und Angelegenheiten mit hineinzieht macht ihm die Suche nach sich selbst nicht unbedingt einfacher.

Meinung:

Für mich waren schon die ersten Seiten wie Nach Hause kommen. Es hat nicht lange gedauert und ich war schon wieder im richtigen Rebecca Gablé Lesefieber. Ihr Schreibstil macht es einem einfach ein so dickes Buch nicht mehr als dick zu bezeichnen, ganz im Gegenteil, am Ende ist man ganz traurig, dass es schon wieder vorbei ist. 
Auf besondere Art und Weite werden hier Wahrheit und Fiktion miteinander verwoben, sodass man gar nicht mehr merkt, was denn erdacht ist und was real geschehen ist. Auch die Schilderungen der damaligen Zeit sind sehr gelungen. Man kann sich gut in diese vergangene Zeit einfühlen, auch wenn ich im Vergleich zu Heute damals nicht unbedingt leben wollen würde.
Die Schilderungen der Schlachten sind wie immer sehr detailiert und dabei so passend, dass man nicht vor Ekel oder Grauen das Buch entsetzt zuschlägt. Wirklich sehr gelungen.

Die Charaktere haben mir wieder außerordentlich gut gefallen. Unser Protagonist Gaidemar wächst während des Buches immer weiter und auch wenn die ein oder andere Reaktion seinerseits etwas fragwürdig ist, so ist er dennoch sehr liebenswert. 
Auch Adelheid ist eine fantastische Person.Sie versucht zwar mit allen Mitteln, ihr Familie und vor allem ihre kinder zu schützen, aber hey, wir würden ja wohl alle unsere Familien wie Löwinnen verteidigen und beschützen.
Wilhelm ist für mich ein besonderer Geistllicher. Nicht nur mit seiner Einstellung zur Keuschheit. Bei ihm habe ich immer wieder das Gefhl, dass ihm der Schalk im Nacken sitzt und wenn man ihn nur lassen würde, dann würde er jedem zu jeder Gelegenheit einen Streich spielen.

Unheimlich gut hat mir Miro gefallen. Von dieser Figur hätte ich gerne noch mehr erfahren, ihr noch mehr Raum gegönnt.

Die Einbindung von Tugomir, dem Protagonisten aus dem ersten Teil, fand ich absolut gelungen und ich hätte es der Autorin auch echt übell genommen, wenn Tugomir nicht aufgetaucht wäre.

Ich möchte auch noch erwähnen, dass ich die Aufmachung des Romans mit Karte, Dramatis Personnae und Stammbaum wieder einmal fantastisch finde. Dies sind immer wieder kleine Hilfen, sich zu Beginn des Buches mit der doch nicht kleinen Anzahl an Charakteren zurecht zu finden.

Besonderes Augenmerk gilt, wie ich finde, bei Rebecca Gablé auch immer dem Nachwort der Autorin, die hier auf bestimmte Gegebenheiten und Sachzwänge nochmal hinweist und auch meist einen kleinen Einblick in ihre Recherchearbeit gibt.

Fazit:

Für mich wieder einmal ein Highlight von Rebecca Gablé. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und wurde absolut nicht enttäuscht.

❤❤❤❤❤ von mir!

Vielen Dank an Lovelybooks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Liebste Grüße, Wolfhound

Mittwoch, 17. Mai 2017

{halftime} Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann


Die Treppe auf dem Cover passt irgendwie perfekt zu der Stimmung in dem Buch. Ein wenig verwunschen, die Zukunft oder auch die Vergangenheit in Nebelschwaden verhangen, darauf wartend, dass man in sie eintaucht und sie erforscht.

Bisher hat Corina Bomann mit Die Schmetterlingsinsel für mich eine wunderschöne Familiengeschichte geschaffen, die in der zweiten Hälfte des Buches noch viele Enthüllungen und dramatische Ereignisse verspricht. Mir gefällt unsere Protagonistin des Erzählstranges aus 2008 sehr gut. Sie ist in ihrem Leben gerade an einem Punkt des großen Umbruchs angekommen und nutzt die Gelegenheit, um ihre Familiengeschicht zu erforschen und sich somit auch ein Stück weit selbst zu finden. Jonathan ist dahingehend der perfekte Begleiter für sie und ich hoffe es entwickelt sich zwischen den beiden auch in die Richtung, die ich mit erhoffe.

Auch der zweite Erzählstrang um Grace aus 1887 finde ich sehr gelungen. Grace, die zu Beginn ihr ganzes Leben in Trümmern sieht, weil sie in London nicht zum Debütantinnenball gehen konnte und stattdessen ins weit entfernte Vannattuppucci ziehen musste, lernt ihre neue Heimat immer mehr kennen und wertschätzen. Und auch der einheimische Vorarbeiter Mr Vikrama ist in ihren Augen nicht zu verachten, auch wenn sie ihre Gefühle noch nicht so richtig zuordnen kann.

Doch so langsam scheint sich das Schicksal seinen Weg zu suchen und macht mich sehr neugierig, wie die Story sich weiter entwickelt.

Habt Ihr die Schmetterlingsinsel schon gelesen? Wie hat sie euch gefallen?

Liebste Grüße, Wolfhound

Dienstag, 16. Mai 2017

{meinewoche} Ausgabe 2: KW 19 07.05. - 13.05.2017

In dieser Woche war wieder so einiges los, weshalb sich das Lesen wie so häufig fast ausschließlich auf das Wochenende beschränkt hat.

Sonntag hab ich noch ordentlich Lesezeit gehabt und habe 122 Seiten in die fremde Königin gelesen.

 

Ich hatte Montag Training, meine Tochter hatte Mittwoch Training, der Einkauf musste gemacht werden.
Dann hatte der Sohn von unseren Nachbarn am Mittwoch Geburtstag, was man ja auch ein wenig mit feiern mchte, vor allem, wenn die Kids sich gut verstehen. 
Am Donnerstag habe ich dann noch Kuchen gebacken für das Familienfest in der KiTa-Gruppe meiner Kleinen am Freitag.
Und ich habe schon angefangen zu kränkeln.

also habe ich in diesen vier Tagen zusammen gerade mal 164 Seiten gelesen. Aber das Leben muss ja auch funktionieren 😉😂
 
Freitag wurde es dann immer schlimmer mit meiner Erkältung, aber man will sein Kind ja nicht enttäuschen, also habe ich den Tag voll durchgezogen. Abends wurde ich dann mit Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann, Let´s Dance und ganz viel Tee belohnt.


Und ich habe die Zeit des Fernsehguckens genutzt und mir wieder mal meine Nägelchen gemacht.






Am Samstag hab ich dann die Quittung dafür bekommen und hab so richtig gelegen und mich hauptsächlich von Medikamenten ernährt.




Aber ich habe trotzdem auch einiges gelesen. Weil nur schlafen und TV gucken ist dann ja so gar nicht meins.
So konnte ich nach den 100 Seiten am Freitag weitere 100 Seiten in Die Schmetterlingsinsel lesen und 104 Seiten in Die fremde Königin. Und ich habe einen weiteren Manga gelesen, nämlich Secret Service 01 von Cocoa Fujiwara.


Secret Service hat mir ganz gut gefallen, es is schön gezeichnet und die Story gefällt mir auch. Auch wenn ich am Anfang nicht ganz so durchgestiegen bin, was aber wohl an meiner zeitweisen nicht ganz so vorhandenen Aufnahmefähigkeit gelegen haben mag.

Die Schmetterlingsinsel gefällt mir nach 200 Seiten immer noch sehr gut, ich finde die Atmosphäre in beiden Erzählsträngen sehr schön und ich fiebere jetzt schon dem Zeitpunkt entgegen, wenn beide Erzählstränge aufeinander treffen und das Familiengeheimnis gelüftet wird.

Die fremde Königin ist auch gegen Ende immer noch ein weiteres Juwel in meiner Rebecca Gablé Sammlung und ich bin mal wieder hin und her gerissen zwischen endlich fertig lesen und die ganze Geschichte kennen und "oh nein, es ist bald schon wieder vorbei". Ich bin immer wieder begeistert von ihrer Fähigkeit, real geschehenes mit fiktivem zu kombinieren, so dass man mit Leichtigkeit in eine schon lange vergangene Zeit eintauchen kann.

Ach ja, den ESC hab ich ja auch noch geschaut. Wir waren ja mal wieder total erfolgreich...wobei ich ja der Meinung bin, dass dies nicht an dem Lied oder Lavinia selbst gelegen hat und dass dieser Wettbewerb nicht nur um Musik geht. Mittlerweile ist dies doch auch ein absolut politischer Wettkampf und deshalb nicht mehr objektiv bewertbar. Aber nun gut, es hat trotzdem ein sehr sehr schönes und berührendes Lied gewonnen.

Was habt Ihr diese Woche so gelesen? Und wie fandet Ihr den ESC?

Liebste Grüße, Wolfhound