Sonntag, 21. Mai 2017

{meinewoche} Ausgabe 3: KW 20, 14.05. - 20.05.2017

Diese Woche war geprägt vom Nichtstun, denn ich war so richtig krank. Es ging gar nichts mehr. Nase zu, Ohren zu, Halsschmerzen und Husten...und dank der verstopften Ohren extreme Probleme mit Schwindel. Bin ich aufgestanden, konnte ich mich schon wieder hinsetzen, weil sich alles gedreht hat. 10 Meter laufen hieß dann erst ml 15 Minuten ausruhen und zu Atem kommen. Kurz gesagt, ich lebte zwischen Bett Bad und Sofa und war demzufolge krank geschrieben. 
Zeitweise war nicht viel mit Konzentration, also habe ich diverse Streamingdienste konsultiert zwecks Ablenkung und bin dann letztendlich bei Downtown Abbey hängen geblieben. Die Serie hatte ich vor längerer Zeit schon mal angetestet, bin aber schon nach der ersten Folge irgendwie hängen geblieben, weil das eine Serie ist, die ich alleine schauen darf, weil historisch so absolut nix für mein Mann ist. Also habe ich diese Woche genutzt um in meinen Wachphasen ohne große Konzentrationsspanne wieder von vorne zu starten. Ich habe es bis relativ zum Ende der zweiten Staffel geschafft und ich finde Downtown Abbey einfach klasse. Ich verstehe absolut, warum diese Serie so begeistert und beliebt ist. Ich kann mich in die große Gemeinde der Fans nur einreihen. 

Aber es wurde auch fleißig gelesen...



So konnte ich am Montag nach den letzten 71 Seiten Die Fremde Königin beenden, die Rezi dazu habt ihr ja schon bekommen, sodass ich hier und jetzt wohl nicht mehr drüber sagen muss. Ich bin begeistert wie so ziemlich immer bei Rebecca Gable und das Buch wird definitiv eins meiner Jahreshighlights werden.




Dann konnte ich noch nach den letzten 237 Seiten am Dienstag Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann beenden. Dieses Buch hat mich mit seiner geheimnisvollen und besonderen Atmosphäre in seinen Bann gezogen und ließ die Seiten auf der Suche nach dem Familiengeheimnis der Tremaynes nur so dahinfliegen. Ich fand das Buch toll, es hat mich gut unterhalten und hat sich die vier Herzchen von mir verdient. Rezi folgt.




 Ein weiteres Buch wurde diese Woche von mir begonnen und direkt am nächsten Tag auch schon beendet. Denn Secret Sins hat mich so begeistert, dass ich es einfach nicht beiseite legen konnte. Die schonungslose Darstellung, was eine Abhängigkeit - wie auch immer geartet - mit einem Menschen anstellen kann und zu welchen Handlungen man sich dadurch getrieben fühlt hat mich tief beeindruckt. Auch hier wird die Rezi demnächst folgen.




Das letzte Buch für diese Woche ist Das Haus in der Nebelgasse von Susanne Goga. Hier habe ich am Freitag begonnen und bin aktuell bis Seite 125 gekommen und bisher gefällt mir die Story sehr gut. Man hat so eine gewisse Ahnung, wohin das alles führen soll und doch will ich genauso schnell wie Matilda erfahren, warum ausgerechnet sie die Postkarte von Laura erhalten hat.

Da ich mittlerweile auch wieder einigermaßen gesund bin, werte ch diese Woche als eine erfolgreiche Woche. Ich konnte in vier tolle Geschichten eintauchen und dogar drei davon beenden. Somit habe ich in dieser Woche 904 Seiten lesen,  also im Schnitt 129 Seiten pro Tag. Damit kann ich mehr als zufrieden sein.

Wie war eure Woche so? Habt ihr auch so tolle Geschichten gelesen wie ich? Wenn ihr eins der Bücher schon gelesen habt, dann würde mich eire Meinung sehr interessieren.

Liebste Grüße, Wolfhound

Freitag, 19. Mai 2017

{fazit} Die fremde Königin von Rebecca Gablé

Titel: Die fremde Königin
Autor: Rebecca Gablé
Verlag: Bastei  Lübbe
Erscheinungsdatum: 27. April 2017
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3431039771
Preis: Hardcover 26,00€, E-Book 19,99€, Hörbuch 9,95€









Klappentext:

"Könige sind wie Gaukler. Sie blenden die Untertanen mit ihrem Mummenschanz, damit die nicht merken, dass das Reich auseinanderfällt"

Anno Domini 951: Der junge Gaidemar, ein Bastard vornehmer, aber unbekannter Herkunft und Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält einen gefährlichen Auftrag: Er soll die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda befreien. Auf ihrer Flucht verliebt er sich in Adelheid, aber sie heiratet König Otto.

Dennoch steigt Gaidemar zum Vertrauten der Königin auf und erringt mit Otto auf dem Lechfeld den Sieg über die Ungarn. Schließlich verlobt er sich mit der Tochter eines mächtigen Slawenfürsten, und der Makel seiner Geburt scheint endgültig getilgt. Doch Adelheid und Gaidemar ahnen nicht, dass ihr gefährlichster Feind noch lange nicht besiegt ist, und als sie mit Otto zur Kaiserkrönung nach Rom aufbrechen, droht ihnen dies zum Verhängnis zu werden ...

Rebecca Gablé, Bestsellerautorin und Schöpferin der populären Waringham-Saga, hat nun mit ihrem Historienepos "Otto der Große" ein weiteres Meisterwerk geschaffen. Nach "Das Haupt der Welt" ist "Die fremde Königin" der zweite Band der mittelalterlichen Romanreihe.

Inhalt:

Der junge Bastard Gaidemar versucht seinen Platz in der 
Welt zu finden und dabei auch nocht etwas über seine Herkunft heraus zu finden. 
Dass ihn dabei die Königsfamilie immer wieder in ihre Belange und Angelegenheiten mit hineinzieht macht ihm die Suche nach sich selbst nicht unbedingt einfacher.

Meinung:

Für mich waren schon die ersten Seiten wie Nach Hause kommen. Es hat nicht lange gedauert und ich war schon wieder im richtigen Rebecca Gablé Lesefieber. Ihr Schreibstil macht es einem einfach ein so dickes Buch nicht mehr als dick zu bezeichnen, ganz im Gegenteil, am Ende ist man ganz traurig, dass es schon wieder vorbei ist. 
Auf besondere Art und Weite werden hier Wahrheit und Fiktion miteinander verwoben, sodass man gar nicht mehr merkt, was denn erdacht ist und was real geschehen ist. Auch die Schilderungen der damaligen Zeit sind sehr gelungen. Man kann sich gut in diese vergangene Zeit einfühlen, auch wenn ich im Vergleich zu Heute damals nicht unbedingt leben wollen würde.
Die Schilderungen der Schlachten sind wie immer sehr detailiert und dabei so passend, dass man nicht vor Ekel oder Grauen das Buch entsetzt zuschlägt. Wirklich sehr gelungen.

Die Charaktere haben mir wieder außerordentlich gut gefallen. Unser Protagonist Gaidemar wächst während des Buches immer weiter und auch wenn die ein oder andere Reaktion seinerseits etwas fragwürdig ist, so ist er dennoch sehr liebenswert. 
Auch Adelheid ist eine fantastische Person.Sie versucht zwar mit allen Mitteln, ihr Familie und vor allem ihre kinder zu schützen, aber hey, wir würden ja wohl alle unsere Familien wie Löwinnen verteidigen und beschützen.
Wilhelm ist für mich ein besonderer Geistllicher. Nicht nur mit seiner Einstellung zur Keuschheit. Bei ihm habe ich immer wieder das Gefhl, dass ihm der Schalk im Nacken sitzt und wenn man ihn nur lassen würde, dann würde er jedem zu jeder Gelegenheit einen Streich spielen.

Unheimlich gut hat mir Miro gefallen. Von dieser Figur hätte ich gerne noch mehr erfahren, ihr noch mehr Raum gegönnt.

Die Einbindung von Tugomir, dem Protagonisten aus dem ersten Teil, fand ich absolut gelungen und ich hätte es der Autorin auch echt übell genommen, wenn Tugomir nicht aufgetaucht wäre.

Ich möchte auch noch erwähnen, dass ich die Aufmachung des Romans mit Karte, Dramatis Personnae und Stammbaum wieder einmal fantastisch finde. Dies sind immer wieder kleine Hilfen, sich zu Beginn des Buches mit der doch nicht kleinen Anzahl an Charakteren zurecht zu finden.

Besonderes Augenmerk gilt, wie ich finde, bei Rebecca Gablé auch immer dem Nachwort der Autorin, die hier auf bestimmte Gegebenheiten und Sachzwänge nochmal hinweist und auch meist einen kleinen Einblick in ihre Recherchearbeit gibt.

Fazit:

Für mich wieder einmal ein Highlight von Rebecca Gablé. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und wurde absolut nicht enttäuscht.

❤❤❤❤❤ von mir!

Vielen Dank an Lovelybooks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Liebste Grüße, Wolfhound

Mittwoch, 17. Mai 2017

{halftime} Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann


Die Treppe auf dem Cover passt irgendwie perfekt zu der Stimmung in dem Buch. Ein wenig verwunschen, die Zukunft oder auch die Vergangenheit in Nebelschwaden verhangen, darauf wartend, dass man in sie eintaucht und sie erforscht.

Bisher hat Corina Bomann mit Die Schmetterlingsinsel für mich eine wunderschöne Familiengeschichte geschaffen, die in der zweiten Hälfte des Buches noch viele Enthüllungen und dramatische Ereignisse verspricht. Mir gefällt unsere Protagonistin des Erzählstranges aus 2008 sehr gut. Sie ist in ihrem Leben gerade an einem Punkt des großen Umbruchs angekommen und nutzt die Gelegenheit, um ihre Familiengeschicht zu erforschen und sich somit auch ein Stück weit selbst zu finden. Jonathan ist dahingehend der perfekte Begleiter für sie und ich hoffe es entwickelt sich zwischen den beiden auch in die Richtung, die ich mit erhoffe.

Auch der zweite Erzählstrang um Grace aus 1887 finde ich sehr gelungen. Grace, die zu Beginn ihr ganzes Leben in Trümmern sieht, weil sie in London nicht zum Debütantinnenball gehen konnte und stattdessen ins weit entfernte Vannattuppucci ziehen musste, lernt ihre neue Heimat immer mehr kennen und wertschätzen. Und auch der einheimische Vorarbeiter Mr Vikrama ist in ihren Augen nicht zu verachten, auch wenn sie ihre Gefühle noch nicht so richtig zuordnen kann.

Doch so langsam scheint sich das Schicksal seinen Weg zu suchen und macht mich sehr neugierig, wie die Story sich weiter entwickelt.

Habt Ihr die Schmetterlingsinsel schon gelesen? Wie hat sie euch gefallen?

Liebste Grüße, Wolfhound

Dienstag, 16. Mai 2017

{meinewoche} Ausgabe 2: KW 19 07.05. - 13.05.2017

In dieser Woche war wieder so einiges los, weshalb sich das Lesen wie so häufig fast ausschließlich auf das Wochenende beschränkt hat.

Sonntag hab ich noch ordentlich Lesezeit gehabt und habe 122 Seiten in die fremde Königin gelesen.

 

Ich hatte Montag Training, meine Tochter hatte Mittwoch Training, der Einkauf musste gemacht werden.
Dann hatte der Sohn von unseren Nachbarn am Mittwoch Geburtstag, was man ja auch ein wenig mit feiern mchte, vor allem, wenn die Kids sich gut verstehen. 
Am Donnerstag habe ich dann noch Kuchen gebacken für das Familienfest in der KiTa-Gruppe meiner Kleinen am Freitag.
Und ich habe schon angefangen zu kränkeln.

also habe ich in diesen vier Tagen zusammen gerade mal 164 Seiten gelesen. Aber das Leben muss ja auch funktionieren 😉😂
 
Freitag wurde es dann immer schlimmer mit meiner Erkältung, aber man will sein Kind ja nicht enttäuschen, also habe ich den Tag voll durchgezogen. Abends wurde ich dann mit Die Schmetterlingsinsel von Corina Bomann, Let´s Dance und ganz viel Tee belohnt.


Und ich habe die Zeit des Fernsehguckens genutzt und mir wieder mal meine Nägelchen gemacht.






Am Samstag hab ich dann die Quittung dafür bekommen und hab so richtig gelegen und mich hauptsächlich von Medikamenten ernährt.




Aber ich habe trotzdem auch einiges gelesen. Weil nur schlafen und TV gucken ist dann ja so gar nicht meins.
So konnte ich nach den 100 Seiten am Freitag weitere 100 Seiten in Die Schmetterlingsinsel lesen und 104 Seiten in Die fremde Königin. Und ich habe einen weiteren Manga gelesen, nämlich Secret Service 01 von Cocoa Fujiwara.


Secret Service hat mir ganz gut gefallen, es is schön gezeichnet und die Story gefällt mir auch. Auch wenn ich am Anfang nicht ganz so durchgestiegen bin, was aber wohl an meiner zeitweisen nicht ganz so vorhandenen Aufnahmefähigkeit gelegen haben mag.

Die Schmetterlingsinsel gefällt mir nach 200 Seiten immer noch sehr gut, ich finde die Atmosphäre in beiden Erzählsträngen sehr schön und ich fiebere jetzt schon dem Zeitpunkt entgegen, wenn beide Erzählstränge aufeinander treffen und das Familiengeheimnis gelüftet wird.

Die fremde Königin ist auch gegen Ende immer noch ein weiteres Juwel in meiner Rebecca Gablé Sammlung und ich bin mal wieder hin und her gerissen zwischen endlich fertig lesen und die ganze Geschichte kennen und "oh nein, es ist bald schon wieder vorbei". Ich bin immer wieder begeistert von ihrer Fähigkeit, real geschehenes mit fiktivem zu kombinieren, so dass man mit Leichtigkeit in eine schon lange vergangene Zeit eintauchen kann.

Ach ja, den ESC hab ich ja auch noch geschaut. Wir waren ja mal wieder total erfolgreich...wobei ich ja der Meinung bin, dass dies nicht an dem Lied oder Lavinia selbst gelegen hat und dass dieser Wettbewerb nicht nur um Musik geht. Mittlerweile ist dies doch auch ein absolut politischer Wettkampf und deshalb nicht mehr objektiv bewertbar. Aber nun gut, es hat trotzdem ein sehr sehr schönes und berührendes Lied gewonnen.

Was habt Ihr diese Woche so gelesen? Und wie fandet Ihr den ESC?

Liebste Grüße, Wolfhound


Mittwoch, 10. Mai 2017

{fazit} Das Juwel - Die Gabe von Amy Ewing

Autor: Amy Ewing
Titel: Das Juwel - Die Gabe
Verlag: Fischer Jugendbuchverlag FJB
Seiten: 445
Sprache: deutsch
Erscheinungsdatum: 20. August 2015
ISBN: 978 - 3841421043
Originaltitel: The Jewel










Klappentext:
 
Violet lebt in Armut, aber sie hat
eine besondere Gabe.
Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist …

Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken.
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen?
Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.
Dieser überwältigende Fantasyroman entführt uns in eine Welt voller Glanz und voller Dunkelheit. Eine Welt, in der eine Gabe ein Fluch sein kann.

Inhalt:
Violet Lasting ist ein junges Mädchen aus dem Sumpf, das in der Anstalt Southgate als sogenanntes Surrogat in ihrer besonderen Gabe ausgebildet wird. Sie wird auf ein ganz besonderes Leben vorbereitet, denn sie soll in einer Versteigerung an die Damen im Juwel verschachert werden. Als Richtwert für einen Preis werden die Ergebnisse der sogenannen Auspizien genommen. Hier hat Violet nicht gerade schlecht abgeschnitten, sodass sie sehr teuer versteigert wird.
Ihre besondere Aufgabe ist es, Ihrer neuen Herrin ein Kind auszutragen, denn die Damen im Juwel können keine eigenen Kinder gebären.
So versucht Violet sich in ihre neue Aufgabe zu fügen, doch dann kommt ihr der Junge Ash in die Quere und es ist um Violet geschehen. Plötzlich stellt sie alles in Frage..

Meinung:

Aufgrund des Covers hatte ich eine typische Prinzessinnengeschichte erwartet, doch wurde ich von etwas gänzlich anderem überrascht. Und das nicht gerade negativ.
Okay, man hatte zu Beginn doch das Gefühl gehabt, in einem zweiten Panem zu stecken, doch hat sich dies immer mehr verflüchtigt und das Buch stand irgendwann als völlig eigenständiges Werk da.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und passt zur Stimmung innerhalb der Geschichte, sodass es sich leicht und locker lesen lässt und die Seiten nur so dahin fliegen.

Violet ist die typische Protagonistin für solche Romane. Sie ist jung und schön, vielleicht etwas naiv, da sie behütet und abgeschottet unterrichtet wurde, aber sie entwickelt sich immer mehr zu einer Rebellin mit eigenem Willen und eigenen Gedanken, die sie natürlich auch verteidigen und durchsetzen möchte.

Die dystopische Welt, die hier erschaffen wurde, hört sich sehr interessant an, wird aber tatsächlich nur nebensächlich behandelt, da die besondere gesellschaftliche Struktur im Vordergrund steht. Aufgrund der Einschränkung der Vermehrung im Juwel und der Auswahl der Surrogate als Leihmütter ist dies eine sehr besondere Struktur. Zumal man beachten muss, dass die Surrogate für nichts anderes existieren als die Kinder der Adligen nach deren Vorstellungen auszutragen. Denn das ist der eigentliche Grund, weshalb die Surrogate in den Auspizien unterrichtet werden: mit diesem Wissen und diesen Fähigkeiten ist ein Surrogat in der Lage, das Kind in ihrem Bauch zu verändern. Nicht nur äusserlich, sondern auch der Charakter kann nach Wunsch gestaltet werden. Allein der Gedanke an diese Möglichkeit lässt mich erschaudern, denn für mich ist es undenkbar, ein Kind sich nicht nach seinen eigenen Wünschen und Vorlieben entwickeln zu lassen.

Dennoch ist dies ein besonderer Bestandteil dieser Gesellschaft und macht dieses Buch auch zu etwas Nesonderem.  Es ist eine knallharte Story über vorgefertigte Schicksale und das Leben eines einzelnen Mädchens, das versucht, aus diesen Mauern auszubrechen um ihrem Herzen zu folgen.

Fazit:

Nach einer anfänglich doch sehr starken Skepsis hat dieses Buch mich absolut gefangen und überzeugt, auch wenn mich der Cliffhanger am Ende wirklich aufgeregt hat, zumal ich nicht sofort weiterlesen konnte.

Trilogie: Das Juwel

Die Gabe
Die weiße Rose
Der schwarze Schlüssel

❤❤❤❤ von mir!

Liebste Grüße, Wolfhound

Dienstag, 9. Mai 2017

{halftime} Die fremde Königin von Rebecca Gablé



Die Hälfte des Buches ist nun geschafft undich schaue jetzt schon wiedermit einem weinenden Auge auf den Zeitpunkt, wenn ich den letzten Satz dieses tollen Buches gelesen habe.

Mit unserem Gaidemar hat die Autorin einen tollen Charakter geschaffen, der uns durch die Geschichte geleitet und zusammen mit Mirogod so einige Schmunzler produziert. Die Verwebung von geschichtlichen Fakten und Fiktion gelingt Frau Gablé hier wieder meisterlich, sodass eine Unterscheidung schwer fällt und während des Lesens absolut unnötig ist. 

Es macht wie immer Spaß in vergangene Welten einzutauchen und vieles über die damalige Zeit und die Gechichte Ottos zu erfahren. Wie schon im ersten Teil dieser Reihe finde ich es überaus erquickend, dass sich die Autorin endlich auchmal der deutschen Geschichte annimmt, auch wenn ich keinen einzigen Satz ihrer Waringham-Saga missen möchte. Doch ich finde es überaus positiv, dass sich eine so tolle und gute Autorin unserer Geschichte angenommen hat und sie zu neuem Leben erweckt hat.

Ich bin dann mal weiterlesen 😉

Liebste Grüße, Wolfhound

Montag, 8. Mai 2017

{fazit} Flawed von Cecilia Ahern

Autor: Cecilia Ahern
Titel: Flawed - Wie perfekt willst du sein?
Verlag: Fischer FJB
Seitenanzahl: 480
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3841422354
Erscheinungsdatum. 29. September 2016
Preis: 18,99€ gebundene Ausgabe
Originaltitel: Flawed - One choice could cost her everything









Klappentext:

›Flawed – Wie perfekt willst du sein?‹ ist der erste atemberaubende Band des neuen Zweiteilers von Bestsellerautorin Cecelia Ahern. Spannend und emotional erzählt sie in dieser Dystopie die Geschichte der 17-jährigen Celestine, die darum kämpft, etwas anderes sein zu dürfen als perfekt.
Celestines Leben scheint perfekt: Sie ist schön, bei allen beliebt und hat einen unglaublich süßen Freund.
Doch dann handelt sie in einem entscheidenden Moment aus dem Bauch heraus. Und bricht damit alle Regeln. Sie könnte im Gefängnis landen oder gebrandmarkt werden – verurteilt als Fehlerhafte.
Denn Fehler sind in ihrer Welt nicht erlaubt. Nichts geht über die Perfektion. Auch nicht die Menschlichkeit. Jetzt muss sie kämpfen – um ihre eigene Zukunft und um ihre große Liebe.
„Es ist mein erster All-Age-Roman, aber die Idee hat mich selbst fast überrollt. Ich kam kaum hinterher, sie aufzuschreiben. Es ist eine einzigartige Geschichte, aber wie in allen meinen Büchern steckt eine besondere Botschaft und ganz viel Gefühl drin.“ Cecelia Ahern

Inhalt:
Celestine ist eine vermeintlich perfekte Person. Sie ist gut erzogen, eine sehr gute Schülerin und zudem auch noch mit Art, dem Sohn des obersten Richters der Gilde, zusammen. Sie begehrt nie auf und Rebellion liegt ihr fern, doch alssie einem Mann im Bus hilft, ändert sich ihr Leben schlagartig. Denn der Mann ist ein Fehlerhafter. Die Fehlerhaften sind Personen, die gegen die Regeln der Gilde - einer Art Sittenpolizei - verstoßen haben und je nach Art und Schwere ihrer Vergehen gebranntmarkt werden. Diese Fehlerhaften sind Peronen zweiter Klasse, ihr Leben wird durch klare Regeln, auferlegt durch die Gilde, strukturiert und ein Fehlerhafter darf von einem Perfekten nicht geholfen werden. So sieht sich Celestine plötzlich im Gerichtssaal wieder und wird als Fehlerhafte verurteilt.

Und plötzlich wurde ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf gestellt...


Meinung:

Diesist das erste Buch von Cecilia Ahern, welches aus ihrer bisherigen Komfortzone herausfällt und mal nicht in erster Linie von Liebe und Herzschmerz handelt. Ich liebe die bisherigen Bücher von ihr sehr, war aber doch sehr skeptisch, als ich hörte, dass es sich hierbei um eine Jugenddystopie handelt.

Aaaaber....tja, Cecilia Ahern hat mich absolut nicht enttäuscht. Sie hat hier eine tolle dystopische Welt erschaffen, die nicht durch totale Zerstörung glänzt wie so viele andere Dystopiene, sondern durch die entwickelte Gesellschaftsstruktur, sodass diese Welt unserer doch sehr ähnlich ist. 

Celestine ist eigentlich ja eine sehr perfekte Person, doch innerlich beginnt sie immer mehr zu zweifeln, was letztendlich zu ihrer Reaktion auf den armen Mann führt. Eine Reaktion, die wir heutzutage als selbstverständlich ansehen, aber hier Celestines komplettes Leben auf den Kopf stellt.

Aufgrund ihrer Taten entwickelt sich Celestine so rasant weiter, wird erwachsener, umsichtiger, aber auch mutiger und stellt sich ihrer neuen Aufgabe. Natürlich nicht ohne Selbstzweifel und Hader, aber hier greift mal wieder der Spruch: Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.

Ihr Freund Art hingegen ist ein wenig das Fähnchen im Wind und man hat das Gefühl, dass er Celestine nicht wirklich geliebt hat, denn nach ihrer Verurteilung kehrt er ihr den Rcken, obwohl dies nicht notwendig wäre, denn Fehlerhafte und Perfekte dürfen eine Beziehung führen.

Arts Varter, der oberste Richter der Gilde ist eine absolut freundliche und mögenswerte Person, sofern man sich seinen Regeln bzw den Regeln der Gilde unterordnet und diese aunahmslos befolgt. Im Verlauf der Geschichte jedoch wird er immer unsympathischer und auch gefährlicher für Celestine und ihr Leben. Ein perfekter Bösewicht ;-)

Auch die anderen Charaktere waren absolut passend und haben mich überzeugt.

Der Schreibstil ist gewohnt locker und leicht und macht das Buch zu einem tollen Leseerlebnis und einem echten Pageturner. In meinem Fall, da ich mich in der Bücherei vertan hatte und den zweiten Teil mitgenommen hatte und der erste Teil natürlich nicht verfügbar war, habe ich auf das Hörbuch zurück gegriffen und direkt am ersten Tag mal 8 Stunden weggehört, sodass ich hier sehr schnell durch war. Gesprochen wird das Hörbuch von Merete Brettschneider, die einfach einen perfekten Job gemacht hat. Normalerweisebin ich ja nicht so ein Fan von der Ich-Perspektive, aber Merete und die Story gemeinsam haben mich absolut abgeholt und mitgenommen. Ich habe richtig mit Celestine mitgelitten und genau wie sie die Zähne zusammen gebissen.

Fazit:

Cecilia Ahern hat mmich mit dem ersten Teil dieser Dilogie absolut überzeugt und abgeholt und ich war ehr froh, dass der zweite Teil direkt zur Verfügung stand und ich mit Celestine ihren Weg fortsetzen konnte.

❤❤❤❤❤ von mir.

Dilogie:
Flawed - Wie perfekt willst du sein?
Perfect - Willst du die perfekte Welt?

Liebste Grüße, Wolfhound